• Psychoonkologie

    "Man entwickelt sich durchs Leben fürs Leben: die Momente fallen zusammen." (Friedrich Hebbel)
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Psychoonkologie

Psychoonkologie beschäftigt sich mit allen seelischen Herausforderungen, die im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung auftreten können.
Dabei ist die Diagnose Krebs zunächst der erste Schock, indem sie der betroffenen Person den Boden unter den Füßen wegzuziehen droht. Alles, was bisher selbstverständlich war, jeglicher Alltag und das Gewohnte, wird plötzlich bedroht.

Im Weiteren bedarf es einer Auseinandersetzung, wie denn genau das Leben, das eine stetige Anpassung an immer neue Etappen im Rahmen der Krankheitsbewältigung erfordert, unter diesen veränderten Bedingungen stattfinden könne. Die Auseinandersetzung mit solch einer Krise, wie eine Krebserkrankung sie darstellt, ist für jede Person ein Ausnahmezustand, den es zu bewältigen gilt. Immer neue Anforderungen auf dem Weg durch die Erkrankung stellen sich – seien es körperliche, seelische, berufliche oder beziehungstechnische. Ungefähr 40 % aller an Krebs erkrankten Personen entwickeln im Laufe der Erkrankung tiefgehende seelische Symptome, deren Behandlung durch Psychotherapeuten Bestandteil jeglicher, umfassender Krebstherapie sein sollte. Ziel meiner Arbeit ist es, dass meine Klienten ihr Vertrauen in den eigenen Körper, die eigenen Fähigkeiten und in ihre Autonomie wiedergewinnen. Den Gefühlen von Ohnmacht, Kontrollverlust, Ausgeliefertsein und Abhängigkeit entgegenzuwirken und die eigene Kompetenz im Umgang mit der Erkrankung zu entwickeln sind vorrangig im Therapieprozess.

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