• Hypnose

    "Alles, was fasziniert und die Aufmerksamkeit eines Menschen festhält oder absorbiert, könnte als hypnotisch bezeichnet werden." (Milton H. Erickson)
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Hypnose

Der Begriff "Hypnose" kommt vom griechischen "hypnos" und bedeutet so viel wie Schlaf. Der Hypnotisierte sieht aus als schliefe er, obwohl er im Gegenteil in einem Zustand erhöhter Konzentration ist. Dies ist möglich, da die rechte Gehirnhälfte mit ihrem bildhaften, kreativen und phantastischen Denken aktiviert wird. Die linke Gehirnhälfte mit ihrem analytisch-logischen Denken lässt nur wenig in ihrem Tun nach, wodurch die bewusste Kontrolle erhalten bleibt.

Hypnose ist immer ein vom Klienten selbst herbeigeführter Prozess fokussierter Aufmerksamkeit auf das innere Erleben, der von der Therapeutin verbal angeleitet wird. So ist in der Trance eine Steigerung der Problemlösefähigkeit sowie mehr Kreativität möglich. Es entstehen Momente absoluter Konzentration auf eine einzelne Idee, Vorstellung oder auf Gedanken, die aus dem Inneren empordrängen. Durch die hinzugekommenen Ressourcen erhöhen sich die Handlungsmöglichkeiten.

Hypnose wird als besonders hilfreich erlebt, wenn keine zufriedenstellende Veränderung über die rationale Erkenntnisebene erreicht werden kann oder Symptome auftreten, die mit bewusstem Denken nicht oder nur schwer verständlich sind.

Vor jeder Hypnose informiere ich die Klienten ausführlich über dieses Verfahren und erfrage etwaige Vorstellungen, um Missverständnisse und Unsicherheiten auszuräumen. Besonders häufig wende ich Hypnose bei Panikattacken, Angststörungen, Psychosomatischen Störungen, Schmerz (sowohl chronisch als auch akut), Erschöpfungszuständen und Depressionen zusätzlich zur laufenden Psychotherapie an.  

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